
Drohnentechnik in der Jagd:
Alex fliegt Drohnen, hauptberuflich.
Als Jäger erkennt er dabei auch neue Einsatzbereiche. Wo hilft die Drohnentechnik dem Jagdbetrieb?
DROHNEN
in der Jagd
Mit einer Spannweite von knapp einem Meter macht die Drohne, die Alex im Revier abheben lässt, ziemlich was her. In wenigen Augenblicken steigt sie auf, wird für das menschliche Auge klein und schickt gestochen scharfe Bilder von oben. Seit 2021 beschäftigt sich die Firma spektakulAIR mit dem Einsatz von Drohnen, unter anderem im jagdlichen Interesse. Heute ist Alex mit der Wärmebildkamera zum Zwecke des Rotwildmonitorings hier, die Augen der örtlichen Jäger haften auf seinem Bildschirm. Doch die Jägerschaft könne von den Drohnen noch in vielen anderen Bereichen profitieren, ist Alex sicher.
Wo können Drohnen
in der Jagd eingesetzt werden?
Beginnend bei der Rehkitzrettung, über die Bezifferung und Flächenmessung von Wildschäden, bei Nachsuchen bis hin zu Riegeljagden. Bei letzterem kommen die Drohnen vor allem aus einem Sicherheitsaspekt zum Einsatz, erklärt der Drohnenpilot: „Sowohl für die Treiber, wenn es zum Beispiel um Riegeljagden geht, wo im Trieb noch geschossen werden darf. Aber auch für die Hundeführer, die so vorab Informationen aus der Luft erhalten.“
Wo darf mit Drohnen geflogen werden?
„Kurz gesagt: Überall, wo es nicht verboten ist.“
Was nach einer patzigen Antwort klingt, beschreibt die Situation doch recht gut, denn menschliches Eigentum endet nach oben hin – dem Gesetz nach – am höchstgelegenen Punkt. Der Luftraum ist also frei. Außer dort, wo er eben beschränkt ist. Diese Zonen werden von der EU bzw. der Austro-Control festgelegt. Wer in welchen Zonen fliegen darf, hängt auch von dem Führerschein und der geflogenen Drohne des Piloten oder der Pilotin ab. Anders verhält es sich jedoch beim Überfliegen unbeteiligter Personen. Hier muss – wieder je nach Drohne und Führerschein – ein geregelter Abstand eingehalten werden.
Alexander Wipplinger beim Fliegen der Drohne
UNSERE
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Bildquellen für diesen Beitrag: © Jagdfakten.at |
Autor für diesen Beitrag: J. Egger / Jagdfakten.at
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